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Mimi Kraus: Weltmeister, Familienmensch und sein Comeback 2026

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Mimi Kraus

Mimi Kraus heißt eigentlich Michael Kraus. Viele kennen ihn als den Spielmacher der deutschen Handballnationalmannschaft, die 2007 Weltmeister wurde. Andere haben ihn erst Jahre später bei Let’s Dance gesehen. Seine Geschichte reicht jedoch weit über diese beiden Momente hinaus: Sie führt von seinen ersten Spielen in Göppingen über große Titel im Vereinshandball bis zu einem überraschenden Einsatz in den USA im Jahr 2026.

Was machte ihn auf dem Spielfeld so besonders, und warum sprechen Handballfans noch immer über ihn? Dieser Artikel zeichnet seinen Weg Schritt für Schritt nach. Er erklärt seine wichtigsten Erfolge in einfachen Worten und zeigt auch, wie sich sein Leben nach der regelmäßigen Profikarriere verändert hat. Im nächsten Abschnitt beginnen wir mit den grundlegenden Fragen: Wer ist Mimi Kraus, woher kommt er und wie wurde er bekannt?

Wer ist Mimi Kraus?

Mimi Kraus ist der Spitzname des deutschen Handballspielers Michael Kraus. Er wurde am 28. September 1983 in Göppingen geboren und ist seit September 2026 43 Jahre alt. Besonders bekannt wurde er als Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft, die 2007 im eigenen Land Weltmeister wurde. Ein Spielmacher steht häufig im Zentrum des Angriffs: Er erkennt freie Räume, bringt Mitspieler in gute Wurfpositionen und muss oft innerhalb von Sekunden entscheiden. Kraus konnte Angriffe gestalten, aber auch selbst Tore erzielen. So wurde er zu einem Spieler, an den sich viele Fans noch lange nach seiner regelmäßigen Bundesligakarriere erinnern.

KurzinformationMimi Kraus
Vollständiger NameMichael Kraus
Geboren28. September 1983 in Göppingen
Alter43 Jahre, Stand September 2026
SportHandball
PositionRückraum Mitte
Bekanntester ErfolgWeltmeister mit Deutschland 2007
Weitere bekannte RolleTeilnehmer bei Let’s Dance 2023

Woher kommt der Name „Mimi“? Kraus erklärte in einem Interview, dass „Mimi“ sein erstes Wort gewesen sei. Der Spitzname begleitete ihn anschließend durch sein Leben und wurde auch unter Handballfans bekannt. Wer nach „Mimi Kraus“, „Michael Kraus Handball“ oder „Mimi Kraus Weltmeister“ sucht, meint also denselben Sportler. Seine Bekanntheit beruht heute auf mehreren Teilen seiner Geschichte: den Erfolgen mit Deutschland und seinen Vereinen, seiner offenen Art in der Öffentlichkeit und Auftritten außerhalb des Sports. Gerade diese Mischung macht ihn für Menschen interessant, die sonst vielleicht kein Handballspiel verfolgen.

Kindheit und erste Schritte im Handball

Mimi Kraus wuchs in Göppingen auf, einer Stadt, die für ihren Handballverein Frisch Auf Göppingen bekannt ist. Dass er später ausgerechnet dort den Einstieg in den Profisport schaffen würde, gibt seiner Laufbahn einen besonderen Rahmen. Als Kind legte er sich allerdings nicht sofort auf eine einzige Sportart fest. In einem Interview erzählte er, dass er in seiner Jugend unter anderem Leichtathletik und Geräteturnen betrieb. Handball spielte er zunächst auch deshalb, weil viele seiner Freunde dabei waren. Aus gemeinsamen Trainingseinheiten wurde mit der Zeit eine ernsthafte sportliche Perspektive. Diese frühe Vielseitigkeit hilft, seinen späteren Spielstil zu verstehen: Im Rückraum braucht man neben Wurfkraft auch Bewegung, Körpergefühl und schnelle Entscheidungen.

Seine ersten Schritte im Vereinshandball machte Kraus im Raum Göppingen, bevor er 2002 bei Frisch Auf Göppingen in den Seniorenbereich kam. Für einen jungen Spieler war das ein großer Sprung. Im Jugendhandball kann Talent manche Fehler ausgleichen; bei den Erwachsenen wird jeder ungenaue Pass und jede offene Lücke in der Abwehr schneller bestraft. Kraus musste lernen, sein Tempo an stärkere Gegner anzupassen und Verantwortung für ganze Angriffe zu übernehmen. Auf der Position Rückraum Mitte reicht es nicht, nur selbst gut zu werfen. Man muss erkennen, wann ein Mitspieler bessere Chancen hat, wann das Team Ruhe braucht und wann ein schneller Angriff möglich ist. Diese Aufgaben wurden zum Kern seiner Karriere.

Vereinskarriere und größte Erfolge von Mimi Kraus

Nach seinen ersten Profijahren in Göppingen wechselte Kraus 2007 zum TBV Lemgo. Dort spielte er weiter auf hohem Niveau, bevor er 2010 zum HSV Hamburg ging. Die Zeit in Hamburg brachte ihm zwei seiner größten Vereinserfolge: 2011 wurde der HSV Deutscher Meister, und 2013 gewann der Klub die EHF Champions League. Die Champions League ist der wichtigste europäische Vereinswettbewerb im Handball. Ein Titel dort bedeutet, sich gegen starke Mannschaften aus mehreren Ländern durchgesetzt zu haben. Für Kraus war Hamburg deshalb mehr als eine weitere Station. Es war der Ort, an dem er mit einer erfolgreichen Mannschaft auch auf europäischer Ebene ganz oben stand. Danach kehrte er nach Göppingen zurück und gewann mit Frisch Auf 2016 den EHF-Pokal.

Jahr oder ZeitraumVerein und wichtiger Schritt
Ab 2002Profistart bei Frisch Auf Göppingen
2007–2010TBV Lemgo
2010–2013HSV Hamburg; Meister 2011 und Champions-League-Sieger 2013
2013–2016Rückkehr zu Frisch Auf Göppingen; EHF-Pokal-Sieger 2016
2016–2019TVB Stuttgart und SG BBM Bietigheim
2020Ende seiner regelmäßigen Profikarriere
2026Rückkehr aufs Spielfeld mit dem Los Angeles Handball Club

Was brachte Mimi Kraus diesen Mannschaften? Als Spieler im zentralen Rückraum musste er den Überblick behalten, auch wenn die gegnerische Abwehr Druck machte. Man kann sich eine typische Situation vorstellen: Der Weg zum Tor ist versperrt, ein Mitspieler läuft in eine Lücke und auf der anderen Seite entsteht Platz für einen Wurf. Der Spielmacher entscheidet, welche Möglichkeit die beste ist. Dieses Beispiel beschreibt die Aufgabe der Position, kein bestimmtes Spiel von Kraus. Seine Laufbahn führte ihn nach Hamburg und zurück in seine Heimatregion, später nach Stuttgart und Bietigheim. 2020 endete seine regelmäßige Karriere im deutschen Profihandball. Damit war seine Zeit auf dem Spielfeld, wie sich 2026 zeigte, noch nicht endgültig vorbei.

Wie wurde Mimi Kraus mit Deutschland Weltmeister?

Der Höhepunkt seiner Nationalmannschaftskarriere kam bei der Handball-Weltmeisterschaft 2007. Das Turnier fand in Deutschland statt, und mit jedem Sieg wuchs die Begeisterung. Im Halbfinale setzte sich die deutsche Mannschaft nach einem besonders engen Spiel gegen Frankreich mit 32:31 nach zweimaliger Verlängerung durch. Im Finale besiegte sie Polen mit 29:24. Kraus gehörte als Spielmacher zu dieser Mannschaft. Der Titel war für ihn ein persönlicher Erfolg, doch er hatte auch eine größere Wirkung: Viele Menschen, die zuvor kaum Handball geschaut hatten, verfolgten plötzlich die Spiele. Deshalb sprechen Fans beim Rückblick auf das Turnier häufig vom „Wintermärchen“ des deutschen Handballs.

Der WM-Sieg war nicht Kraus’ einziger Auftritt für Deutschland. 2008 nahm er an den Olympischen Spielen in Peking teil; die deutsche Mannschaft belegte dort den neunten Platz. Diese Platzierung zeigt zugleich, wie schwer es ist, einen großen Erfolg unmittelbar zu wiederholen. Bei einem Turnier entscheiden nicht allein die Namen im Kader. Tagesform, Verletzungen, gegnerische Spielweisen und wenige Minuten in einem engen Spiel können den Verlauf verändern. Wenn Fans nach Kraus’ größtem Erfolg fragen, bleibt die Antwort trotzdem eindeutig: der Weltmeistertitel von 2007. Seine Vereinsmeisterschaft und die Champions League gehören ebenfalls zu seiner Bilanz, doch der Titel mit der Nationalmannschaft machte seinen Namen einem besonders breiten Publikum bekannt.

Familie, Fernsehen und Leben abseits des Spielfelds

Neben seiner sportlichen Laufbahn wurde auch Kraus’ Leben außerhalb der Halle öffentlich wahrgenommen. Er war mit Isabel „Bella“ Kraus verheiratet; die beiden haben vier gemeinsame Kinder. Ende 2023 bestätigten sie ihre Trennung. Sie erklärten damals auch, dass sie mit der Nachricht gewartet hatten, um sich selbst und ihre Kinder zu schützen. Für einen biografischen Artikel ist diese bestätigte Entwicklung relevant, weil viele Leser nach seiner Familie fragen. Einzelheiten über die Kinder oder Vermutungen über neue Beziehungen helfen dagegen nicht, seine Geschichte besser zu verstehen. Kraus ist in der Öffentlichkeit präsent, aber nicht jeder Teil des Familienlebens gehört deshalb in einen Artikel.

Ein anderes Publikum lernte Mimi Kraus 2023 bei Let’s Dance kennen. Er trat mit der Profitänzerin Mariia Maksina an; das Paar schied nach der siebten Show aus. Der Wechsel vom Handballfeld auf das Tanzparkett machte eine andere Seite seiner Arbeit sichtbar. Ein Profisportler ist daran gewöhnt, vor Menschen Leistung zu zeigen, doch Tanz verlangt neue Bewegungen, Übungsschritte und eine enge Abstimmung mit dem Partner. Nach dem Ende seiner regelmäßigen Handballkarriere beschäftigte sich Kraus außerdem mit Fitness und war weiterhin in Handballmedien zu sehen. So blieb er dem Sport verbunden, während ihn durch die Fernsehsendung auch Menschen kennenlernten, die zuvor nichts über seine Tore oder Titel wussten.

Warum kehrte Mimi Kraus 2026 zum Handball zurück?

Anfang 2026 sorgte Kraus mit einer Nachricht für Aufmerksamkeit: Nach mehreren Jahren ohne regelmäßigen Bundesligaspielbetrieb trat er für den Los Angeles Handball Club an. Die Rückkehr bedeutete nicht einfach eine Fortsetzung seiner früheren Laufbahn in der deutschen Profiliga. Sie war ein neues Kapitel in einem anderen Handballumfeld. Für einen Spieler mit seiner Erfahrung bot sich die Gelegenheit, noch einmal Wettkämpfe zu bestreiten und Teil eines Teams mit großen Zielen zu sein. Im April 2026 berichtete der Internationale Handballverband, dass Los Angeles den US-amerikanischen National Cup gewonnen hatte, und nannte Kraus unter den Spielern der Mannschaft.

Auch für den Verein war das Jahr besonders. Los Angeles gewann später die nordamerikanische und karibische Klubmeisterschaft und qualifizierte sich damit erstmals für die Klub-Weltmeisterschaft 2026. Der Handball in den USA hat andere Bedingungen als in Deutschland; vieles beruht dort noch auf ehrenamtlicher Arbeit und begrenzten Mitteln. Ein bekannter ehemaliger Weltmeister kann einem solchen Projekt Erfahrung und Aufmerksamkeit geben. Wie groß Kraus’ Rolle in künftigen Spielen sein wird, lässt sich daraus allein nicht ableiten. Sicher ist: Sein Einsatz 2026 ergänzt seine Geschichte um eine unerwartete Wendung. Der Spieler, dessen Name eng mit dem deutschen WM-Sieg von 2007 verbunden ist, stand fast zwei Jahrzehnte später wieder für ein ehrgeiziges Team auf dem Feld.

Fünf häufige Fragen zu Mimi Kraus

Wie heißt Mimi Kraus wirklich? Er heißt Michael Kraus; „Mimi“ ist sein Spitzname. Wie alt ist er? Er wurde am 28. September 1983 geboren und ist seit seinem Geburtstag 2026 43 Jahre alt. Wie groß ist er? Olympedia gibt seine Körpergröße mit 1,87 Metern an.

Wurde Mimi Kraus Weltmeister? Ja, er gewann mit Deutschland die Handball-WM 2007. Spielt er noch Handball? Seine regelmäßige deutsche Profikarriere endete 2020. 2026 spielte er jedoch für den Los Angeles Handball Club und gehörte zum Team, das den US-amerikanischen National Cup gewann.

Fazit

Mimi Kraus wurde als Spielmacher und Weltmeister von 2007 bekannt. Später gewann er mit dem HSV Hamburg die deutsche Meisterschaft und die Champions League, kehrte nach Göppingen zurück und zeigte bei Let’s Dance eine andere Seite von sich. Sein Weg verlief nicht nur von einem Verein zum nächsten: Er begann in seiner Heimat, führte ihn auf die größten Bühnen des Handballs und brachte ihn 2026 sogar zu einem Team in Los Angeles.

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